Hochwertiger Schmuck zu zauberhaften Preisen

Sehr geehrte Besucherin,
sehr geehrter Besucher vom Zauberhaften Schmuckkistchen,


ich freue mich sehr, dass Sie den Weg in meinen Internetshop gefunden haben und hoffe, dass Ihnen das Stöbern im Zauberhaften Schmuckkistchen viel Spaß macht.
Sie fragen Sich, was ist das Demelza House? Ich möchte Ihnen hier auf der Seite ein paar Informationen dazu geben und würde mich freuen, wenn Sie Sich einen Moment Zeit nehmen würden und den unten stehenden Text einmal lesen.
Über den Link zum Demelza House kommen Sie direkt zu der Internetseite und können Sich dort weitere Informationen über das Haus holen.

Ich bedanke mich recht herzlich für Ihr Interesse und wünsche Ihnen weiterhin viel Spaß beim Stöbern im Zauberhaften Schmuckkistchen.


Mit freundlichen Grüßen
Christiane Fischer-Lichte

Das „Demelza House" kurz erklärt:

Das Haus wurde 1998 von Derek und Jennifer Phillips gegründet, als Demelza Children´s Hospice, nach dem Tod ihrer 24-jährigen Tochter Demelza, die im Acorns Children´s Hospice in Birmingham arbeitete. Die Aufgabe dieses Hauses ist es, Unterstützung für Familien sicher zu stellen, die ein Kind mit sehr geringer Lebenserwartung haben. Das heißt, das Kind wird wahrscheinlich seine Kindheit nicht überleben.

Direkt zum Demelza House

Nach Daniel Radcliffes (Darsteller Harry Potter) Initiative im Jahr 2003 ist es wohl vielen bekannt, das "Demelza House" in London.
Die Daniel Radcliffe Fan-Seite www.just-dan-man.de.vu unterstützt diese Aktion für das Kinderhospiz. Wenn Sie nähere Informationen zu der Aktion möchten, wenden Sie Sich bitte an die Ansprechpartnerin und verantwortliche Webmasterin von JUST-DAN-MAN, Kornelia Risse, Kontaktdaten (siehe unten).

Kornelia Risse
Stichwort: Demelza House
Kontakt: just-dan-man@gmx.de

Die Idee zu dieser deutschen Aktion für die britische Hilfsorganisation Demelza House entstand von Tränenkind (Kati) und Konni, Webmasterin von JUST-DAN-MAN.DE.VU. Die beiden sind große Fans des "Harry Potter" Darstellers Daniel Radcliffe, der sich privat sehr für die Demelza House-Stiftung einsetzt.

Im Jahr 2007 waren mehrere Forumsmitglieder in London und haben das Demelza House besucht. In den Text unten, sind die Eindrücke der Forumsmitglieder schriftlich festgehalten.

Das Demelza Haus – unsere Eindrücke

Aus Rücksicht auf die Privatsphäre der Kinder haben wir innerhalb des Hauses keine Fotos gemacht. Deshalb versuchen wir nun alles so genau wie möglich zu beschreiben.

Nach 1 ½ stündiger U-Bahn, bzw. Zugfahrt (auf der wir fast eingeschlafen wären, weil wir seit 3 Uhr morgens auf den Beinen waren) kamen wir am Bahnhof Sittingbourne in Kent an, wo wir ein Taxi charterten das uns zum Demelza Haus brachte.
Sehr nervös und unsicher (schließlich wussten wir nicht, was uns erwarten würde) kamen wir dort an.
Doch schon die Einfahrt wirkt hell und freundlich. Ein großes Gebäude im Landhaus-Stil mit schönem Spielplatz davor und viel Wiese dahinter (mit Ziege drauf).
Von Robert Tolson (Finanzchef) und Elaine Lawrence (Pflegedienstleiterin) wurden wir freundlich begrüßt. Wir trugen uns ins Gästebuch ein, bekamen ein Besucherschildchen und mussten uns dann (aus verständlichen Gründen) erst mal die Hände desinfizieren. Danach wurden wir zum Tee eingeladen. Beim Smalltalk mit Plätzchen legte sich die Nervosität ein wenig, denn wir erfuhren, dass die Einrichtung ein Haus voller Leben ist. Das bestätigte sich sofort, als drei spielende Kinder an uns vorbei kamen (zwei davon im elektrischen Rollstuhl).
Dann begann der Rundgang durchs Haus (wir hätten uns glatt verlaufen, von außen sieht es nicht so weiträumig und verwinkelt aus).
Der Essbereich bietet Platz für 8 Kinder und ihre Familien (mehr können gleichzeitig nicht aufgenommen werden). Zur Küche hin öffnet sich ein großer Durchgang, damit die Düfte vom Kochen auch durchs Esszimmer wehen. Einige Kinder müssen über eine Sonde ernährt werden und der Duft hilft mit die Verdauung anzuregen, auch wenn sie nicht selber essen können. Der Bereich vor dem Tisch ist groß genug, um ein oder zwei Betten davor zu schieben. Auf diese Weise können auch die bettlägerigen Kinder an den gemeinsamen Mahlzeiten teilhaben.
Das Demelza Haus versucht soviel wie möglich wie ein Zuhause und so wenig wie möglich wie ein Krankenhaus auszusehen und das merkt man in jedem Raum. Alle Möbel im Haus sind in hellem Holz gehalten.
Weiter ging es ins Wohnzimmer. Ein großer Kickerspieltisch, ein Fernseher, Bücher, gemütliche Sessel und ein Sofa rundeten das Bild ab. In einer Ecke stand ein großer, gepolsterter „Thron“, auf dem Märchen und Geschichten vorgelesen werden. Drumherum waren Kuschelkissen für die Kinder verteilt. Obendrauf war der Samt bezogene Ohrensessel noch mit einem weißen Tüllschal dekoriert. Auch die Kissen waren aus rotem Samt.

Als nächstes ging es in den Musiktherapieraum. Ein elektrisches Klavier, Schlagzeug, ein Gerät welches auf die kleinste Bewegung, z.B. eines Fingers, Töne produziert und noch einiges mehr. Elaine Lawrence erzählte uns, dass es ihre Musiktherapeutin sogar schafft einige Kinder zu Vorführungen ihres Könnens zu begeistern. Das ist ein Novum, denn normalerweise wird Therapie und „Auftritt“ nicht miteinander verknüpft.

Danach durften wir in den Snoozleraum. Wie sollen wir den beschreiben? Es ist ein Raum zum abschalten und entspannen, nicht nur für die Kinder. Es gibt mit Wasser gefüllte Leuchtsäulen, Lichternetze an der Decke, beruhigende farbige Lampen und leise Musik. Eine helle Lederkuschelecke mit Wasserbett, auf dem man so richtig die Seele baumeln lassen kann. Hier können überdrehte Kinder wieder zur Ruhe kommen, aber auch die ein oder andere Mutter wird vom Personal schon mal mit einem Glas Rotwein versehen dorthinein geschickt, um dann „mit aufgeladener Batterie“ wieder daraus aufzutauchen. Und auch dem Personal, dem wirklich viel abverlangt wird, hat der Raum schon gute Dienste geleistet.

Das nächste auf unserem Weg war der Mal – und Bastelraum. Hier sah es aus, wie in einem ganz normalen Grundschulklassenzimmer. Die Kinder können hier nach Herzenslust kreativ sein, ohne dass man aufpassen muss auch ja nichts schmutzig zu machen.

Sehr beeindruckend war auch der geräumige Bewegungsraum. Große, gepolsterte Matten und Kissen auf der Erde und an den Wänden bieten den Kindern verschiedene Klettermöglichkeiten ohne Angst sich weh zu tun. Unter der Decke war eine Schiene, an der eine besondere Vorrichtung montiert war, in die man z.B. gelähmte Kinder hineinschnallen kann. Mit Hilfe dieses „Krans“ können auch diese Kinder auf die Mattenlandschaft hinab gelassen werden und Spaß haben.
Zirka die ersten zwei Meter des Raumes sind noch Matten frei und in einer Ecke ist eine Art Lichtorgel unter der Decke montiert, die verschiedene Farben auf die Erde malt. Mit Hilfe von speziellen Sensorplatten entstehen verschiedene Töne (z. B. Tierstimmen), wenn man sie über das Licht hält. Diese Sensoren gibt es auch mit Klettband versehen, um sie den Rollstuhlkindern auf die Schulter zu kleben. Wenn sie dann unter dem Licht hindurch fahren, können sie auch die Töne erzeugen. Elaine erzählte uns, dass ein kleiner Junge im Rollstuhl mal einen ganzen Nachmittag damit zugebracht hat, alle Töne auszuprobieren.

Nun mussten wir Treppen steigen und gelangten in den Jugendraum. Dieses Zimmer ist von den Jugendlichen selbst gestaltet worden und außer einem Therapiebett enthält es eine Stereoanlage, einen PC, einen Fernseher und eine komplette Küchenzeile mit Mikrowelle. Hier haben die Jugendlichen ein Reich für sich, wo sie einfach Teens sein können, ohne auf die Kleineren Rücksicht nehmen zu müssen. Von Pizza bestellen bis selber kochen ist alles drin.

Wieder in der unteren Etage sahen wir uns eines der Zimmer für die kranken Kinder an, welches gerade nicht belegt war. Es sah im großen und ganzen wie ein ganz normales Kinderzimmer aus, hatte aber zusätzlich alle technischen Vorrichtungen, die auch ein Krankenzimmer hat, falls diese zum Einsatz kommen müssen.
Zwischen diesen Räumen lag auch das Büro der Sekretärin, die uns sehr nett begrüßte.

Auf unserem weiteren Weg kamen wir am Therapiebadezimmer vorbei, in dem die Wanne erhöht ist, sodass die Therapeuten beim Baden besser Hilfestellung leisten können. Für gelähmte Kinder war eine Vorrichtung vorhanden, die sie ins Wasser und wieder heraus heben kann.
Gleich nebenan ist der Medikamentenraum und das Labor.

Sehr schön war auch der Bereich für die Wassertherapie. Ein schöner großer Whirlpool in einer Ecke und verschiedene Sportgeräte (z. B. ein Standfahrrad). Wenn hier Kinder drin sind und nach einem rufen, sollte man äußerst vorsichtig sein, weil man garantiert eine Ladung Wasser mit der Pumpgun abbekommt, wenn man den Kopf um die Ecke streckt.
Im Augenblick werden die meisten Spenden dafür gesammelt diesen Raum zu erweitern. Die Außenwand soll versetzt werden, damit sich im Innern ein großes Becken unterbringen lässt, in dem man dann umfangreichere Therapiemöglichkeiten hätte.

Was uns persönlich am meisten bewegt hat war das Trauerzimmer. Im Gegensatz zur normalen Praxis, wo Verstorbene direkt vom Bestatter abgeholt und in speziellen Kühlkammern bis zur Beisetzung gelagert werden, haben hier die Familien Zeit sich in Ruhe von ihren Kindern zu verabschieden. Ganz davon abgesehen, dass es auch für das verstorbene Kind würdevoller ist. Der Raum sieht aus wie ein ganz normales Kinderzimmer, mit Ausnahme einer speziellen Klimaanlage unter der Decke, welche die Temperatur auf ca. 6 ° C herunterkühlt. Diese Anlage arbeitet ohne Gebläse, sodass sich kein Härchen bewegt und das Kind wie schlafend aussieht. Je nach den Wünschen der Eltern und den Vorlieben des jeweiligen Kindes kann der Raum umdekoriert werden, sodass es sehr persönlich ist. Gleich gegenüber befindet sich ein kleines Wohnzimmer, in das sich die Angehörigen zurückziehen können (dieses Zimmer kann man, falls nötig, in ein zweites Trauerzimmer verwandeln, da es die gleiche Klimaanlage besitzt). Der Bereich hat einen separaten Eingang, damit die Familie nicht durch die ganze Einrichtung laufen muss. Allerdings wird er nur selten genutzt, weil die Eltern es meistens vorziehen den „gewohnten Weg“ zu gehen.
Die Kapelle und der Raum der Stille kam als nächstes. Der Raum der Stille war wieder wie ein gemütliches Wohnzimmer eingerichtet, allerdings ohne TV oder Radio. Hier kann man einfach zur Ruhe und innerer Einkehr kommen und abschalten. Von dort öffnete sich ein großer Durchgang zur kreisrund angelegten Kapelle. Auch ohne jedes christliche oder sonst wie religiöse Symbol wird der Charakter des Raumes durch die farbigen Fenster und den großen runden Tisch mit der Kerze in der Mitte sofort deutlich. Mit Absicht hat man hier auf religiöse Symbole verzichtet, um allen Glaubensrichtungen gerecht zu werden. Hier werden nicht nur Andachten gehalten, sondern auch Versammlungen oder Weihnachtsfeiern finden hier statt. Die normalerweise fast schon steife Bestuhlung einer Kirche ist hier nicht zu finden. Es wirkt einfach vollkommen familiär, freundlich und man fühlt sich irgendwie wirklich wohl und auch in gewisser Weise geborgen.
Genau wie der Trauerbereich hat auch dieser Teil des Hauses einen separaten Eingang. Dort am Eingang liegt in einem Schaukasten ein Buch der Erinnerungen. Dieses Buch, was schon voll ist, enthält Erinnerungen an die Kinder, die leider schon verstorben sind. Diese Seiten, sind von den Angehörigen gestaltet worden, oft mit Bild des Kindes und auch dem Datum des Todestages, damit diese Kinder nie vergessen werden.

Im Stockwerk da drüber lagen die Räume für die Familien.
Jeweils ein großes gemütliches Doppelzimmer für die Eltern und durch eine Tür verbunden zum Nebenraum, wo die Geschwister untergebracht werden.
Dieser ganze Bereich ist recht separat gehalten, damit die Familien entscheiden können, wir sie den Aufenthalt gestalten wollen.
Sie haben da oben eine eigene Wohnküche mit allem was sie brauchen, inklusive Waschmaschine und Trockner und auch die Sozialarbeiterin hat dort ihr Büro, so dass sie immer zur Stelle sein kann, wenn die Familien ihre Hilfe brauchen.

Von dort aus ging es direkt rüber zur Verwaltung, wo die ganzen Fäden zusammen laufen.
Hier werden die Spenden verwaltet und sich darum gekümmert, dass das Demelza Haus reibungslos funktionieren kann.
Dort unterhielten wir uns mit einer sehr netten Dame deren Namen wir auf Grund der ganzen Aufregung leider vergessen haben.
Dort kam auch wieder das Gespräch auf Daniel und wieder wurde uns gesagt, wie dankbar sie doch sind, das Dan sich so für das Haus einsetzt. Wir waren einfach schwer beeindruckt und haben uns an dieser Stelle, zum wiederholten Male geschworen, das wir dieses Projekt einfach unterstützten müssen.
Zum Schluss haben wir noch Bilder von draußen gemacht und ein Erinnerungsfoto geschossen zusammen mit Elaine Lawrence und Robert Tolson.
Die nette Dame vom Empfang, die Konnis und Katis dezent bestickten Taschen gesehen hatte, schenkte uns dann Pins und wir bekamen einen ganzen Ordner voller Info Sachen.
Wir verrieten dann auch noch, dass wir ganz sicher diesen Bericht hier tippen werden und mussten hoch und heilig versprechen, ihn zu übersetzten und zu mailen, denn das soll dann in den nächsten Newsletter.
Das Taxi zum Bahnhof konnten wir uns dann sparen, denn Mr. Tolson war so lieb und brachte uns persönlich hin. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle noch mal.

Dieser ganze Tag hat uns alle drei sehr zum Nachdenken gebracht und wir sind alle der Meinung, diese wirklich wundervolle Einrichtung hat es mehr als nur verdient, dass wir ein bisschen dazu beitragen, dass es so etwas noch länger geben kann und vor allem, dass noch mehr Kinder in den Genuss kommen können, so versorgt und umsorgt zu werden.
Das Motto des Demelza Houses sollte nicht untergehen und wir sind der Meinung, es ist ein passender Abschluss für diesen Bericht:

“ Man sollte den Tagen Leben geben, wenn man dem Leben keine Tage mehr geben kann.“

P.S.: Was wir noch vergessen haben: Das Demelza Haus hat zirka 300 Familien in seiner Kartei und zirka 80 so genannte Trauerfamilien, die schon ein Kind verloren haben, aber weiterhin in Kontakt sind und betreut werden, wenn sie es wünschen.


Vielen Dank für Ihr Interesse